Der Verein Schweizer Institutionen für zeitgenössische Kunst (VSIZK) wurde im Jahr 2009 gegründet, um eine gemeinsame Stimme zu etablieren und kulturpolitisch Einfluss zu nehmen. Im Fokus stehen die Verbreitung, Kommunikation und Vermittlung von zeitgenössischer Kunst in der gesamten Schweiz, insbesondere auch jenseits der grossen Zentren wie Zürich und Basel.

Die Mitgliedschaft steht in der Schweiz tätigen, öffentlichen oder halböffentlichen Institutionen offen, welche regelmässig Ausstellungen zeitgenössischer Kunst organisieren. An zwei Treffen pro Jahr tauschen die Mitglieder ihre Gedanken zu aktuellen, institutionsspezifischen Themen aus und entwickeln gemeinsam Standpunkte, die nach aussen kommuniziert werden können. Darüber hinaus ist auch der Austausch mit anderen Fachvereinigungen, sowohl in der Schweiz als auch im Ausland wichtig. Zu diesem Zwecke werden verschiedene Vertreter*innen von offiziellen Fachstellen an die Mitgliederversammlungen eingeladen und in Diskussionsrunden involviert.

Die im VSIZK/AISAC zusammengeschlossenen Institutionen – aktuell sind 41 Kunstinstitutionen vertreten – widmen sich primär der zeitgenössischen Kunst und deren Protagonist*innen. Ziel ist es, mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz in der Kulturpolitik zu generieren und einen nachhaltigen Diskurs über die Relevanz von Gegenwartskunst in der Schweiz zu führen.

Der VSIZK/AISAC wurde im Jahr 2019 wieder reaktiviert und wird stetig ausgebaut hinsichtlich Mitgliedschaften und Aktivitäten. Aktuell wird der Verein von Michael Sutter (Kunsthalle Luzern, seit 2019) im Präsidium geführt. Im Vorstand sind ausserdem Claudine Metzger (Kunsthaus Grenchen, seit 2019) sowie Nicolas Raufaste & Sylvie Linder (CAN Centre d’art Neuchâtel, seit 2021) sowie Julian Denzler (Museum zu Allerheiligen, seit 2022) und Katrin Sperry (Benzeholz – Raum für Kunst Meggen, seit 2022)